Monatliche Webinare

Live-Sessions

Jede Session behandelt einen konkreten Denkfehler, der finanzielle Alltagsentscheidungen beeinflusst. 90 Minuten live, mit Aufzeichnung für alle Teilnehmer.

Rhythmus
Einmal im Monat
Dauer
90 Minuten
Format
Live, online
Aufzeichnung
Für alle Teilnehmer
Das Programm

Alle Sessions im Überblick

01

Ankereffekt beim Einkaufen

Kognitive Verzerrung Konsumentscheidungen

Wenn wir einen Preis sehen, wird er zum Anker für alle folgenden Bewertungen. Ein Pullover für 29 Euro wirkt günstig, wenn er neben einem für 89 Euro hängt. Derselbe Pullover wirkt teuer, wenn er neben einem für 12 Euro liegt. Der Preis des Pullovers hat sich nicht verändert, aber unsere Wahrnehmung schon.

Diese Session erklärt, wie Anker gesetzt werden, warum unser Gehirn so darauf reagiert und wo dieser Effekt im Alltag besonders häufig auftritt. Nicht nur im Supermarkt, sondern auch bei Immobilien, Gehaltsverhandlungen und Onlineshops.

Inhalte dieser Session

  • Wie Anker in Werbung und Preisgestaltung eingesetzt werden
  • Warum auch informierte Menschen auf Anker reagieren
  • Durchgestrichene Preise und ihre psychologische Wirkung
  • Ankereffekte bei Verhandlungen und Gehaltsrunden
  • Wann der Effekt besonders stark ist und wann er schwächer wird
02

Verlustaversion bei Vertragswechseln

Prospect Theory Vertragsentscheidungen

Daniel Kahneman und Amos Tversky haben gezeigt, dass Verluste psychologisch ungefähr doppelt so stark wiegen wie gleich große Gewinne. Das erklärt, warum wir bei einem Stromanbieter bleiben, obwohl ein Wechsel 200 Euro pro Jahr sparen würde. Der mögliche Gewinn fühlt sich kleiner an als der gefühlte Verlust des Wechselaufwands.

Diese Session zeigt, wie Verlustaversion in alltäglichen Vertragssituationen wirkt, warum Unternehmen diesen Effekt kennen und wie man ihn erkennen kann.

Inhalte dieser Session

  • Die Prospect Theory von Kahneman und Tversky einfach erklärt
  • Warum Wechselkosten oft überschätzt werden
  • Verlustaversion bei Mobilfunk, Strom und Bankkonten
  • Wie Unternehmen Verlustaversion in ihren Vertragsmodellen nutzen
03

Sunk-Cost-Falle bei Fitnessstudio-Mitgliedschaften

Versunkene Kosten Alltagsentscheidungen

Bereits ausgegebenes Geld sollte für zukünftige Entscheidungen keine Rolle spielen. Ökonomisch ist es weg, egal was man tut. Trotzdem halten wir an Entscheidungen fest, weil wir "schon so viel investiert haben". Die Fitnessstudio-Mitgliedschaft läuft weiter, nicht weil man hingeht, sondern weil man das Geld nicht "verschwenden" will.

Diese Session zeigt, wie die Sunk-Cost-Falle funktioniert, warum sie so hartnäckig ist und in welchen anderen Bereichen des Alltags sie auftaucht.

Inhalte dieser Session

  • Was versunkene Kosten sind und warum sie irrelevant sein sollten
  • Psychologische Mechanismen hinter der Sunk-Cost-Falle
  • Beispiele aus Abonnements, Projekten und Beziehungen
  • Wann "Aufgeben" die rationalere Entscheidung ist
  • Wie man lernt, zwischen vergangenen und zukünftigen Kosten zu unterscheiden
04

Status-quo-Bias bei Versicherungen die niemand überprüft

Trägheitseffekt Versicherungsentscheidungen

Das Bestehende gilt als sicherer als jede Alternative, auch wenn die Alternative objektiv besser wäre. Versicherungen werden oft jahrelang nicht überprüft, nicht weil sie gut sind, sondern weil Veränderung sich riskanter anfühlt als Beibehaltung. Das ist Status-quo-Bias.

Diese Session erklärt, warum Inertia so mächtig ist, wie sie sich von rationaler Vorsicht unterscheidet und welche Alltagssituationen besonders anfällig für diesen Effekt sind.

Inhalte dieser Session

  • Was Status-quo-Bias von bewusster Entscheidung unterscheidet
  • Warum Versicherungen ein klassisches Feld für diesen Bias sind
  • Default-Optionen und ihre Wirkung auf Entscheidungsverhalten
  • Nudging als staatliches Werkzeug und seine ethischen Fragen

Interesse an einer Session?

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